97,5% der weltweiten Wasservorkommen (1,4 Mrd. km³) befinden sich als Salzwasser in den Weltmeeren, die die Erde zu 71% bedecken. Von den verbleibenden
2,5% Süßwasser sind ca. 70% in den Eisschichten von Nord- und Südpol gebunden. Die anderen 30% liegen überwiegend als großflächig verteilte Bodenfeuchte oder
in wasserführenden Schichten (Aquiferen) vor. Letztlich ist nur ca. 1% des Süßwassers (ca. 0,007% allen Wassers) für den Menschen nutzbar.Von dieser jährlich
verfügbaren Menge werden bereits heute 54% genutzt, 70% davon allein in der Landwirtschaft. Aufgrund des Bevölkerungswachstums könnte der Gesamtverbrauch im
Jahr 2025 auf 70% steigen. Im Verlauf des 20. Jahrhunderts hat sich die globale Wasserentnahme mehr als versechsfacht und ist damit mehr als doppelt so schnell gewachsen wie die Weltbevölkerung.
Das dieser Ausarbeitung zugrunde liegende Problem ist kein neues!
Dem Wasser kommt eine existenzielle Bedeutung zu. Jedoch, in vielen Gebieten herrscht bereits heute Wasserknappheit.4 Das vorhandene Wasser ist weit davon
entfernt, Trinkwasserqualität zu haben.5 Hinzu kommt das Problem der Überbevölkerung in vielen Teilen der dritten Welt. Zumeist sind dies auch die Länder mit Wasserknappheit. Hier entsteht ein Teufelskreis, dessen Verschlimmerung entgegengewirkt werden muss.
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